Nachhaltige Investments: Wie sieht das optimale Portfolio aus?

Eine nachhaltige Form der Geldanlage ist kein Buzzword mehr, sondern hat sich schon lange etabliert. Experten haben dazu die Anleger schon immer in dieser Richtung beraten und wurden von der Nachfrage der Kunden immer mehr motiviert. 

Während es in jener Zeit noch ein besonders eingeschränktes Angebot im Bereich Fonds und Geldanlagen gab, hat sich das Thema Nachhaltigkeit in diesem Bereich sehr stark weiterentwickelt. Die Renditen stehen hierbei denen der klassischen ETFs und Fonds in Nichts nach. Vor allem wer nachhaltig, also sozial, ökologisch und ethisch investieren möchte, findet eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten. 

Nachhaltigkeit und Langfristigkeit könnten auch Kryptowährungen versprechen. Wo Kryptowährungen kaufen ermöglicht wird, sind die Anleger oft nicht weit. Hier könnte sich auf Dauer ein Pendant zu Gold und anderen Diversifikationsmöglichkeiten ergeben.

Vor einiger Zeit hat eine große Zahl der einzelnen Unternehmen angekündigt, wie diese die Sustainable Development Goals in die eigene Wirtschaftstätigkeit integrieren wollen. Einige haben dies als jenes, was einer Strategie bei der Geldanlage am nächsten kommt, genannt.

Zugleich ist die Nachfrage der Kapitalgeber nach ESG-integrierten und Impact Fonds sehr stark angestiegen, die messbare ökologische, soziale und positive Ergebnisse in der Realwirtschaft erreichen sollen. Gemäß dem globalen Impact Investing Network stieg der globale Markt für diese Produkte in den Jahren 2019 und 2020 um mehr als 40 Prozent.

Das steigende Interesse an der Anlageform hat angesichts des Status als weltweit anerkanntes Nachhaltigkeitsrahmenwerk zu jenem Wunsch geführt, das Geld gemäß den SDGs anzulegen. Damit die SDG-orientierte Produkte erleichtert werden, haben die Banken Instrumente entwickelt, welche die Ausrichtung und den Beitrag der Unternehmen zu den einzelne SDG bewerten.

Diese stellen oftmals methodische Herausforderungen dar, welche durch die fehlende Verfügbarkeit von Daten sowie einem gemeinsamen Rahmenwerk für die Umsetzung der nachhaltigen Ziele der Entwicklung immer mehr verstärkt werden. Trotzdem haben Investoren solche Werkzeuge angenommen und Materialien des Marketings schmücken sich mit farbigen Piktogrammen der SDGs, welche vorgeben, dass die Fonds mit diesen Zielen in Abstimmung gebracht werden. Gemäß einer Umfrage aus der Finanzdienstleistungsbranche des Jahres 2020 planen 50 Prozent aller Vermögensverwalter, die Anlagen an SDGs zu messen.

Die nachhaltige Entwicklung des Portfolios

Generell können Chancen und Risiken aus positiven oder negativen externen Effekten, die innerhalb des Portfolios wegen einer engeren Ausrichtungsweise an die SDGs gesenkt werden könnten, in den derzeitigen Bewertungen eventuell nicht berücksichtigt werden. Dazu gehört zum Beispiel das Engagement in grünen Vermögenswerten mit ausgleichendem Rückenwind, Engagement in zukünftigen Bußgeldern aus Schäden der Umwelt.

Nach der Ansicht der Experten ist eine solche Informationslücke und die mögliche Chance einer Fehlbewertung auf die Varianz der Analyse sowie der Tatsache zurückzuführen, dass solche Probleme nicht vollständig Beliebtheit erlangt haben oder ein Nischenthema sind. Dementsprechend kann die Umsetzung dieses nachhaltigen Entwicklungsziels bei den Geldanlagen dazu beitragen, das Portfoliorisiko zu vermindern oder auf eine Art und Weise zu einem Wettbewerbsvorteil oder zur Widerstandsfähigkeit beitragen, welche generelle MPT-basierte Analysen nicht verstehen.

Experten in der Finanzbranche haben nun begonnen, ein generelles Umdenken beim MPT zu fordern, um die Verbindung von SDG- und/oder ESG-Faktoren widerzuspiegeln. Hierbei ist die Idee, dass Investoren die höchstmögliche Rendite vor allem für die Höhe des erlaubten Risikos und auch für die SDG- oder ESG-Bewertung eines Portfolios bewerten wollen, wodurch ein weiterer, endogener und gleichgewichteter Faktor in das Portfolio eingeführt werden kann.

Wo das Kaufen von Kryptowährungen günstig möglich ist

Der künftige Krypto-Besitzer richtet sich zuerst ein Online-Konto bei dem jeweiligen Anbieter ein, das vom Computer verwaltet werden kann. Dieser verfügt dort über unterschiedliche Wallets und damit Unterkonten, in welchen die Währungen aufbewahrt werden. Die eingezahlten Dollar oder Euro haben ein Wallet. Mit diesen kann der Anleger eine der Währungen am Markt auswählen und zum jeweiligen Kurs von dem Anbieter kaufen. 

Dieser legt die Summe hierbei entweder in Fiat- oder in einer Kryptowährung an. Ist der Kauf dann erfolgt, hat der Anleger zwei Optionen. So belässt dieser entweder die Coins zuerst in dem Wallet oder er zahlt diese sich an ein freies und mögliches Wallet aus, was meist das eigene Konto ist.

Die Wechselstuben bieten in aller Regel nur wenige, dafür jedoch die bekannten und großen Kryptowährungen zum Kauf ab. Als größere Währungen gelten jene mit hohem Handelsvolumen und einer guten Position in der Liste der Kapitalisierungen am Markt wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, XRP oder Litecoin. Die Krypto-Anleger bezeichnen den Bitcoin oftmals auch als „digitales Gold“, bei welchem es Ähnlichkeiten zwischen Gold und Bitcoins geben soll, was auf jeden Fall so ist.

Beide sind im Vergleich zu den staatlichen Währungen endlich. So ist Gold ein Rohstoff, welcher in seinem natürlichen Vorkommen begrenzt ist. Dagegen sind die Bitcoins in der Menge auf insgesamt 21 Millionen Stück limitiert. Hiermit wollte der Schöpfer des Bitcoins, Satoshi Nakamoto, die Stabilität des Wertes gewährleisten. Dies ist vor allem in Krisenzeiten sehr wichtig.

Zu Anfang der Corona-Krise schien der Bitcoin seinem Ruf als krisensichere Währung allerdings nicht gerecht zu werden, denn der Kurs sehr stark ein und fiel auf die 5.000 US-Dollar-Marke. Die Währung erholte sich allerdings recht schnell und die Kurve steigt seither nach oben. Etwa als halbes Jahr später findet sich der Bitcoin bei etwa 15.000 US-Dollar und immer mehr Anleger interessieren sich für die Anlage ihres Geldes in diesen Kryptowährungs-Primus.

Woran ist ein nachhaltiges Investment zu erkennen?

Für die Anleger stellt sich die Frage, woran diese die nachhaltigen Anlagen erkennen. Wenn diese nachhaltig in ETFs investieren, finden sie oftmals den Zusatz der Anbieter „Sustainable“, was so viel nachhaltig bedeutet.

Ökofonds oder ethische ETFs werden oftmals als Responsible Fonds, Nachhaltigkeitsfonds oder Fair Value bezeichnet. Generell sollten die Anleger bei einem nachhaltigen Investment auf Darstellungen achten, welche die Begriffe Öko, ESG, Climate oder Ethik beinhalten.

Risiken bei der Nachhaltigkeit sind Umstände aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG: Environment, Social, Governance), die negative Effekte auf den Wert einer Investition haben können. Wegen der gesetzlichen Vorschriften sind die Anbieter zu den wichtigsten Angaben verpflichtet. Die direkte Bewerbung sozialer und ökologischer Merkmale beabsichtigen diese in den Anlagestrategien oder für andere genaue Finanzinstrumente nicht.

Die Anleger von Finanzprodukten möchten einen Beitrag leisten, welche zu einem ressourceneffizienten und nachhaltigeren Wirtschaften mit dem Ziel, vor allem die Auswirkungen und die Risiken des Klimawandels zu vermindern. 

Neben der Beachtung der Nachhaltigkeitsziele in der Organisation selbst, sehen die Anbieter es als ihre Aufgabe an, die Kunden in der Ausgestaltung der Geschäftsverbindung für Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Im Rahmen der Betreuung des Vermögens und Anlageberatung erfragen die Anbieter die Kunden zu deren Vorstellungen und Wünschen und setzen diese schnell und bestmöglich um.

Soziale Verwerfungen, Umweltbedingungen oder eine schlechte Unternehmensführung können in vielfacher Beziehung negative Effekte auf den Wert der Geldanlagen und Vermögenswerte der Anleger haben. Diese sogenannten Nachhaltigkeitsrisiken können direkte Auswirkungen auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage und zugleich auf die Reputation der Objekte der Anlagen haben. Eine selbstständige Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen die Anbieter oftmals derzeit nicht. Allerdings berücksichtigen diese im Rahmen der Wahl der Finanzanlagen die vom Herausgeber zur Verfügung gestellten Auskünfte. 

Zurzeit fehlen jedoch die technischen Standards der Aufsichtsbehörden von Europa, um detailliert überprüfen zu können, welche hemmenden Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsfaktoren verharren und wie diese in eine geeignete Beratung mit einbezogen werden können. Wegen der derzeit beschränkten Informationen werden solche Aspekte derzeit nicht standardmäßig in einer Beratung angerechnet. Allerdings werden die bedeutendsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionen auf die Faktoren der Nachhaltigkeit in einer Beratung erörtert.

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